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    Bärlauch: Saisonaler Alleskönner für die Küche

    Bärlauch: Saisonaler Alleskönner für die Küche

    Was im Frühjahr bei uns in der Küche auf keinen Fall darf? Würziger Bärlauch! Er schmeckt nicht nur wunderbar würzig: Bärlauch ist richtig gut für deine Gesundheit und kann in der Küche zu leckeren Suppen, Pesto und sogar Brotaufstrichen verarbeitet werden.

    Du kannst die Würzpflanze problemlos im eigenen Garten anpflanzen oder im Frühjahr auf Märkten und Bauernhöfen kaufen. Mit diesem Artikel wollen wir unserer Begeisterung für Bärlauch mit dir teilen – damit du bestens auf die kommende Bärlauch-Saison vorbereitet bist!


    Geschmack und Verwendung: Alles rund um Bärlauch

    Bärlauch hat je nach Region ab Mitte März bis circa Anfang Mai Saison. Achte darauf, die Würzpflanze auch nur in dieser Zeit zu kaufen – dann ist der Geschmack noch richtig intensiv und du kannst sicher sein, dass er aus der Region oder zumindest aus Deutschland stammt.

    Beginnt Bärlauch zu blühen, schießen seine grünen Blätter aus dem Boden. Wunder dich nicht: Sie riechen intensiv nach Knoblauch. Deshalb wird Bärlauch auch oft „Waldknoblauch“ genannt. Die Blätter sind scharf im Geschmack, zugleich aber auch frisch und frühlingshaft. Es klingt eine leichte Knoblauchnote mit, die aber nicht so stark ist wie bei dem artverwandten Knoblauch. 

    Du kannst Bärlauch zwar auch getrocknet kaufen, aber der Geschmack ist nicht mit frischem zu vergleichen. Während der Bärlauch-Saison solltest du immer zu frischen Blättern greifen. Außerhalb der Saison kannst du auf die getrocknete Variante zurückgreifen.


    Bärlauch und seine heilende Wirkung

    Bei gesundheitlichen Problemen finden wir in der Natur in vielen Fällen eine natürliche und schonende Linderung. Bärlauch schmeckt nicht nur wunderbar, sondern hat auch eine heilende Wirkung. Er enthält viel Vitamin C, was gerade zur Bärlauch-Saison im Frühjahr wichtig für dein Immunsystem ist. Zudem liefert Bärlauch viel Eisen und ätherische Öle, die gut für deinen Körper sind.

    Viele Menschen haben im Winter und Frühjahr mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit zu kämpfen. An vielen Tagen wird es nicht mehr richtig hell und es ist zu kalt, um ausreichend Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Wenn auch dir das auf das Gemüt schlägt, kann Bärlauch dir helfen. Er wirkt entgiftend und reinigend, was bei Frühjahrsmüdigkeit helfen soll. 

    Du könntest beispielsweise eine Bärlauch-Kur machen: Für 4-6 Wochen isst du dann täglich eine Handvoll frischer Bärlauchblätter. Mache den Selbsttest und versuche es erstmal mit natürlichen Helfern, bevor du zu Tabletten greifst. Für eine Bärlauch-Kur benötigst du täglich frische Blätter: Bewahre diese am besten in unseren fairen Bio-Bienenwachstüchern auf – dort bleiben sie lange frisch. 

    Die heilende Wirkung von Bärlauch war übrigens schon den Germanen, Kelten und Römern bekannt. Sie haben ihn zur Reinigung des Magens, Bekämpfung von Hautausschlag und Verdauungsproblemen verwendet. 


    3 einfache Rezepte mit Bärlauch

    Wenn bald die Bärlauch-Saison beginnt, kannst du die verschiedensten Gerichte mit der leckeren Würzpflanze zaubern. Unser Tipp an dich: Beziehe den Bärlauch am besten aus der Region oder vom Bauernhof – dann ist er besonders frisch und du verzichtest auf umweltschädliche Plastikverpackungen. Möchtest du mehr zum Thema Zero Waste Küche erfahren, bist du auf unserem Blog übrigens genau richtig. 

    In diesem Kapitel stellen wir dir drei einfache und leckere Rezepte mit Bärlauch vor, die du Zuhause nachkochen kannst. So bringst du ein wenig Würze in den Frühling!


    Bärlauch-Kartoffel-Suppe

    Rezept Bärlauch Kartoffel Suppe

    Wenn es im März noch richtig kalt ist, tust du deinem Körper mit einer wärmenden Suppe etwas richtig Gutes. Bärlauch eignet sich durch seine kräftige Note wunderbar als Zutat für Suppen und Eintöpfe.

    Eine Bärlauch-Kartoffel-Suppe ist beispielsweise schnell gezaubert und kann super vorbereitet werden – dann musst du nach der Arbeit nicht mehr lange in der Küche stehen. Für 4 Personen schälst du 400 g Kartoffeln und 2 Zwiebeln und schneidest sie in kleine Würfel. Koche beides zusammen mit 4 Knoblauchzehen in circa 1 Liter Gemüsebrühe. Schmecke das Ganze mit Gewürzen deiner Wahl ab und gebe 200 ml Sahne hinzu.

    Dann kommt der große Auftritt des Bärlauchs: Füge die Blätter (circa 2 Bund) erst kurz vor dem Servieren hinzu – dann behalten sie ihr Aroma und haben noch etwas Struktur. Dieses Gericht eignet sich auch wunderbar für einen Abend mit der Familie oder Freunden. Biete dazu noch etwas Brot an und fertig ist deine leckere und gesunde Bärlauch-Kartoffel-Suppe. Du kannst Bärlauch übrigens auch nutzen, wenn du selber Brot backst. Bärlauch-Brot hat eine herzhafte Note und wird nicht ohne Grund in einigen Bäckereien jedes Jahr zur Bärlauch-Saison angeboten.


    Würziges Bärlauch-Pesto

    Rezept Bärlauch Pesto

    Da Bärlauch sehr würzig im Geschmack ist, eignet er sich wunderbar für Pesto. Das brauchst du nicht zu kaufen, sondern machst es einfach selber. Das ist gar nicht schwer: Schneide 200 g gewaschenen Bärlauch in Streifen. Röste währenddessen 25 g Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne an. 

    Gebe diese in eine Küchenmaschine und hacke sie fein. Alternativ kannst du sie auch mit einem Mörser selber zerkleinern. Gib dann den Bärlauch sowie etwas Salz und nach Geschmack 150 bis 250 ml Olivenöl hinzu. Mixe das Ganze mit einem Stabmixer oder einer Küchenmaschine, bis ein sämiges Pesto entsteht.

    Dein Bärlauch-Pesto ist dann wunderbar würzig im Geschmack. Es passt beispielsweise sehr gut zu Ofenkartoffeln und Brot. 


    Bärlauch-Zitronen-Bio-Margarine

    Rezept Bärlauch Zitronen Bio Margarine

    Bärlauch kann so vielfältig wie kaum eine andere saisonale Zutat eingesetzt werden. Hättest du gedacht, dass du mit Bärlauch auch eine würzige Bio-Margarine zubereiten kannst? Alles was du dafür brauchst, sind 250 g weiche Bio-Margarine aus Sonnenblumenöl, 1 Bund Bärlauch und die abgeriebene Schale von 2 Zitronen sowie nach Geschmack Salz, Pfeffer und Zucker.

    Hacke den gewaschenen Bärlauch in feine Streifen. Vermische diese mit der Bio-Margarine und der Zitronenschale. Gebe nach Belieben Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker hinzu. Du solltest die Bärlauch-Zitronen-Margarine dann mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben, damit sie fest werden kann.

    Die Butter passt sehr gut zu gegrilltem Gemüse, wenn du im Frühjahr die Grill-Saison eröffnest. Du kannst sie natürlich auch als Brotaufstrich verwenden. Am besten erhitzt du die Margarine aber nicht mit auf dem Grill, denn der Bärlauch wird dann schnell bitter. 



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